Ein sehr postives Beispiel der Eisenbahnergenossenschaft beider Basel Am Stausee 1 – 9, wie naturnahe Umgegungsgestaltung 2019 aussehen kann (soll)!

…doch leider ist die Realität eine Andere…

..auf den ersten Blick nehmen viele an, die Natur in Gemeinden sei intakt. Es hat einige Grünflächen, grüner Rasen, Bäume und Hecken. Der Hardwald Muttenz (Nicht Birsfelden!) und die Kraftwerkinsel als beliebtes Naherholungsgebiet.

Erst  auf dem zweiten Blick wird deutlich, wie stark die Gemeinde-Landschaft durch den Menschen geprägt wurde und wird.

Lebensräume für Wildtiere werden zerschnitten oder so stark verändert, dass weniger robuste Arten verschwinden. Die Vernetzungskorridore zwischen einzelnen Populationen werden unterbrochen.

In den späten 80-er Jahren und auch noch bis weit in die 90-er Jahren, war Birsfelden auf gutem Wege eine der Vorreiter Gemeinden in der Region zu sein. So sind damals viele naturnahe Verkehrsberuhigungsfläche entstanden, wurden Wildhecken angepflanzt, auch erstand in dieser Zeit der „Lehrpfad im Siedlungsraum“ mit seiner informativen Broschüre – mit allerlei wertvollen Tripps drin.

In den 2000-er Jahren sind leider kaum mehr neue naturnahe Grünflächen in Gemeindebesitz entstanden. Wenn Bäume gefällt wurden, wurden diese einfach nicht ersetzt oder nicht gleichwertig.

Der Lehrpfad stammt aus 1997, der Inhalt mit seinen 13 Stationen und den wertvollen Tipps sind immer noch sehr aktuell, leider sind nicht mehr alle beschriebenen Flächen vorhanden od. werde so noch gepflegt.

  1. Extensive Blumenwiese, Zentrumsplatz
  2. Nisthilfen für Vögel, Gartenstr.11
  3. Dachbegrünung, Schwimmhalle
  4. Naturerleben, Schulstr.29
  5. Naturnahes Verkehrsgrün, Schulstr.-Kirchstr.
  6. Gestaltung mit Gehölzen, Stierackerweg
  7. Lebensraum Garten, Am Stausee 1
  8. Ruderalfläche u. Trockenmauer, Schule Sternenfeld
  9. Naturnahe Rasenpflege, Friedhofstr. 31
  10. Obstbäume, Friedhofstr. 10
  11. Vielfältiger Säume, Lärchengartenstr. 18a
  12. Durchlässige Wege + Plätze, Schützenstr. 25
  13. Naturnahe Freiräume, Schulstr. 21
  14. Fassadenbegrünung, Schulstr. 21

Die Gemeinde Birsfelden hat sich zu einer der dicht besiedelten Gemeinden der Schweiz gewandelt. Und wird weiter an wertvollen Grünraum in der Zukunft noch verlieren.

Darum werden genügend Grün- und Freiflächen mit Lebensräume für Tiere und Pflanzen und auch Erlebnis- und Erholungsräume für die Bevölkerung – gerade auch in Zeiten des Klimawandels -, immer wichtiger!

Der Natur- und Vogelschutzverein Birsfelden setzt sich darum seit 1982 für mehr Natur im Siedlungsraum Birsfelden ein.

Folgende Themen-Schwerpunkte werden wir hier behandeln

  • Biodiversität im Siedlungsraum: Abwechslungsreich gestaltete Naturräume sind für die Pflanzen und Tierwelt entscheidend. Sie machen zudem die Natur und deren Lebensrhythmus erfahrbar, sind eine Freude fürs Auge und wirken sich positiv auf das Wohlbefinden der Bevölkerung aus.
  • Klimawandel und Natur: Besonders in verdichteten Siedlungsräumen ist dies zunehmend ein Thema. Naturnahe Grünflächen, alte und neue grosskronige Bäume, Dach- und Fassadenbegrünung uvm. können Massnahem sein gegen die negativen Auswirkungen des Klimawandels.
  • Umsetzungmassnahmen: naturnahe Aufwertung privater Gärten, Wildstauden anstatt exotischen Pflanzen, einheimischen Sträuchern und Bäume auch im Hinblick auf den Klimawandel
  • und vieles mehr…

2 schützenwerte Stiel-Eichen Zentrumsplatz - Mai 2018 (© NVVB)
Zwei schützenwerte Stiel-Eichen Zentrumsplatz. Die linke wurde zum 100-jährigen Jubiläum der Gemeinde Birsfelden 1975 gepflanzt! (© NVVB)


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